Herzlich Willkommen

Die Pfarrvertretung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck begrüßt Sie auf ihrer Homepage. Wir sind von den Pfarrerinnen und Pfarrern unserer Landeskirche in den Sprengeln unserer Kirche gewählt und delegiert, um Sie in dienstlichen und sozialen Fragen zu beraten und zu vertreten. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

Hygieneregeln

Rundverfügung vom 27.4.2020

Die Hygienerichtlinien für die hessischen Schulen eignen sich i.A. auch für Gemeindehäuser. 

Für die Pfarrerinnen und Pfarrer gelten auch analoge Regeln für den Einsatz:

Regelungen für Pfarrerinnen und Pfarrer mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf  

Bei bestimmten Personengruppen ist das Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf höher                (siehe Hinweise des Robert-Koch-Instituts: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html).

Dazu zählen insbesondere Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen, wie:

•             Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)

•             chronische Erkrankungen der Lunge (z. B. COPD)

•             chronische Lebererkrankungen

•             Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)

•             Krebserkrankungen

•             ein geschwächtes Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z.B. Cortison)

Für den Einsatz von Pfarrerinnen und Pfarrern gilt Folgendes:

•             Das Risiko einer schweren Erkrankung mit COVID-19 steigt stetig mit dem Alter an. Insbesondere Menschen ab 60 Jahren können, bedingt durch das weniger gut reagierende Immunsystem, nach einer Infektion schwerer erkranken.
Der Einsatz von Pfarrerinnen und Pfarrern in der „face-to-face-Kommunikation“, die 60 Jahre und älter sind, darf nur auf freiwilliger Basis erfolgen.
(Mit „face-to-face-Kommunikation“ ist gemeint: Alle Tätigkeiten, die einen persönlichen und direkten Kontakt beinhalten wie Gottesdienste, Kasualien, Unterricht, Seelsorgegespräche. Davon ausgenommen ist jede Form von medialem Kontakt.)

•             Auch verschiedene Grunderkrankungen wie Herzkreislauferkrankungen (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck), Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen scheinen unabhängig vom Alter das Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 zu erhöhen. Der Nachweis über die Nichteinsetzbarkeit in der „face-to-face-Kommunikation“ erfolgt mittels ärztlicher Bescheinigung. 

•             Für Patient/inn/en mit unterdrücktem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken) besteht ein höheres Risiko. Der Nachweis über die Nichteinsetzbarkeit in der "face-to-face-Kommunikation" erfolgt mittels ärztlicher Bescheinigung. 

•             Eine Schwerbehinderung allein ohne Vorliegen einer risikoerhöhenden Erkrankung bietet keinen Grund dafür, dass diese Personen nicht als Pfarrerinnen und Pfarrer in der "face-to-face-Kommunikation" eingesetzt werden können. Ein entsprechender Einsatz erfolgt nicht, sofern mittels ärztlicher Bescheinigung bestätigt wird, dass ein Einsatz in der "face-to-face-Kommunikation" aus medizinischen Gründen nicht erfolgen kann. 

•             Ebenfalls sollen schwangere oder stillende Pfarrerinnen von der "face-to-face-Kommunikation" aufgrund der bestehenden besonderen Fürsorgepflicht ausgenommen werden. 

•             Pfarrerinnen und Pfarrer, die mit Angehörigen einer Risikogruppe im Sinne der obigen Kriterien in einem Hausstand leben, sind ebenfalls auf Antrag von der "face-to-face-Kommunikation" zu befreien.
Ein entsprechender Nachweis wird mittels einer ärztlichen Bescheinigung geführt. Sofern die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung nicht zeitnah erfolgen kann, ist die Abgabe einer dienstlichen Erklärung zunächst ausreichend.

 

Die vorgenannten Regelungen sind aus dem „Hygieneplan Corona für die Schulen in Hessen vom 22.4.2020“ entnommen und werden sinngemäß auf Pfarrerinnen und Pfarrer angewendet.

Der Antrag auf Befreiung aus der "face-to-face-Kommunikation" ist an die / den zuständige/n Dekan/in zu richten.

Die Dekanin / der Dekan weist die aus der "face-to-face-Kommunikation" herausgenommenen Pfarrerinnen und Pfarrer an, welche Tätigkeiten sie für die Pfarrerinnen und Pfarrer übernehmen, die in der "face-to-face-Kommunikation" verbleiben.
Des Weiteren klären die Dekaninnen und Dekane, wer die Tätigkeiten übernimmt, die von den Pfarrerinnen und Pfarrern, die aus der "face-to-face-Kommunikation" herausgenommen wurden, nicht übernommen werden können, sofern dies nicht durch Vereinbarungen im Kooperationsraum geklärt werden konnte.

Die vorgenannten Regelungen sind sinngemäß auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Gottesdienst zum Einsatz kommen (Kirchenmusiker*innen, Küster*innen usw.), durch deren Vorgesetzte anzuwenden.

Kassel, den 27.04.2020

gez. Bernd Böttner, Prälat

 

Wiederaufnahme...

Die Pfarrvertretung empfiehlt das "Wiedersehen in Etappen". Die Zeitleiste, die Pfr. Lars Hillebold aufgestellt hat, geht behutsam und achtsam vor. Das bedeutet, dass im Mai die Gottesdienste oder Andachten über die Medien stattfinden und der Kirchenraum nur für familiale Feiern zur Verfügung steht. Erst nach Pfingsten werden Gottesdienste im Kirchenraum unter strenger Beachtung der Hygieneregeln abgehalten.

 

 

Pfarrdienstrecht

Kirchengesetz zur Regelung der Dienstverhältnisse der Pfarrerinnen und Pfarrer in der Evangelischen Kirche in Deutschland als PDF-Dokument.

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Rechenschaftsbericht

Rechenschaftsbericht 2014-2018

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